Eine Chance für Coburg

Junges Wohnen

Fr, 30. Aug. 2019

Junges Wohnen: Das soll in der Heiligkreuzstraße 26 entstehen. Rund um das Thema wird in Coburg schon viel besprochen, entwickelt und nachgedacht.

Christian Meyer - WSCO-Geschäftsführer
„Wie können wir Coburg für junge Menschen interessant gestalten?“

Um die fünfeinhalb tausend Studierende gibt es in Coburg. Junges Wohnen spielt in der Vestestadt also eine entscheidende Rolle. In dem ehemaligen Gebäude der Wohnbau in der Heiligkreuzstraße 26 soll nun junges Wohnen entstehen. Der Ausblick auf die Veste zeigt: Hier kann Großes entstehen.

Christian Meyer - WSCO-Geschäftsführer
„Junges Wohnen ist eine Herausforderung für eine Stadt, aber auch eine große Chance. Ich glaube Coburg hat großes Potenzial für junges Wohnen. Insbesondere auch das Gebiet um den Steinweg, im neuen Sanierungsgebiet und dieses Potenzial wollen wir unbedingt heben.“

Rund um das Thema veranstaltete die Wohnbau Stadt Coburg dafür einen Workshop. Verschiedene Sichtweisen gewinnen, Ideen sammeln und mit kreativen Menschen über das Thema sprechen - darauf kam es an.

David Schwarzmann - Fox Connect
„Ich komme ursprünglich aus der Region von Nürnberg und habe hier in Coburg studiert, also ich bin immer noch im Studium, aber am Ende. Für mich bedeutet junges Wohnen erstmal natürlich Wohnraum für Studenten, für junge Menschen, die nach dem Studium hier bleiben wollen und arbeiten wollen und Arbeit suchen und das günstig und modern ihnen zur Verfügung zu stellen.“

Luisa-Sophia Neubert - Studentin
„Wenn man die Chance hat, die Zukunft mit zu gestalten, dann sollte man die ergreifen und gerade wenn es um junges Wohnen geht - jetzt bin ich ja auch noch nicht so alt und kann da vielleicht den Bogen schlagen und da vielleicht ein bisschen Input von der Generation Y dazu beitragen.“

Kreativ wie die Köpfe beim Workshop waren auch Studierende des Studiengangs Architektur der Hochschule Coburg. Sie haben sich im Rahmen ihrer Bachelorarbeit am Ende des achten Semesters mit dem Thema junges Wohnen befasst.

Mario Tvrtkovic - Prof. für Architektur an der HS Coburg
„Neben der Frage, die wir in Metropolen haben, wie man genügend Wohnraum zur Verfügung stellen kann, wo viele Leute zusammenkommen, geht es in dieser Aufgabenstellung insbesondere um das Thema des jungen Wohnens, also darum, die Frage zu prüfen, wie junge Menschen in Zukunft in einer Klein- und Mittelstadt leben wollen und das gemeinsam zu diskutieren und mit der Wohnbau Stadt Coburg und Studierenden weiterzudenken.“

2019 wird das Projekt entwickelt, im nächsten geplant, 2021 und 2022 soll dann gebaut werden. Es also noch ein weiter Weg, die ersten Schritte aber hat man schon erfolgreich hinter sich gebracht.

Kommentare

Deine E-Mail-Adresse wird natürlich niemals veröffentlicht!

Weitere Beiträge