Hoher Besuch

Staatsministerin Bär bei süc//dacor

Fr, 26. Okt. 2018

Sie kommt aus Bamberg und kümmert sich in Berlin um die Digitalisierung Deutschlands: Staatsministerin Dorothee Bär. Kürzlich besuchte sie das Coburger Telekommunikationsunternehmen süc//dacor.

Hoher Besuch kürzlich bei süc//dacor in Coburg: Dorothee Bär war zu Gast, die Beauftragte der Bundesregierung für Digitalisierung. Die Staatsministerin informierte sich gemeinsam mit einer Delegation der CSU über das Coburger Telekommunikationsunternehmen. Kommunale Internetanbieter wie süc//dacor sind für Bär wichtige Bausteine der Digitalisierung.

Dorothee Bär - Staatsministerin für Digitalisierung
„Ich finde es wichtig, dass wir einen ausgewogenen Wettbewerb in Deutschland haben. Das wird europäisch oft anders gesehen. Also von Brüssel habe ich manchmal das Gefühl, würde man sich freuen, wenn man auch in Europa nur ein oder zwei Anbieter hätte. Wir gehen in Deutschland einen anderen Weg. Wir wollen tatsächlich, dass auch alle Mitbewerber die Möglichkeit haben etwas vom Kuchen abzubekommen und je regionaler desto auch kundenorientierter, zielgruppengenauer kann natürlich so ein Angebot auch stattfinden und da entkommt man dann auch eben seinen Kundinnen und Kunden, sprich den Bürgerinnen und Bürger, nicht so schnell, das heißt der Anspruch auch an Qualität, an Leistung ist nochmal ein größerer und ich muss sagen ich habe in den letzten Jahren, auch was lokale Anbieter betrifft, sehr gute Erfahrungen in Deutschland gemacht.“

Die gebürtige Bambergerin verwies auf die ambitionierten Ziele der Bundesregierung in Sachen Ausbau mit schnellem Internet. Sie wehrte sich in diesem Zusammenhang auch gegen den Vorwurf, Deutschland sei international abgehängt.

Dorothee Bär -  Staatsministerin für Digitalisierung
„Wir hatten ja als letztes Ausbauziel bis 2018 50 Mbit und jetzt soll es dann Gigabit fähiges Internet in den nächsten Jahren geben. Ich finde es aber viel entscheidender, dass wir festgelegt haben, dass wenn bis 2025 flächendeckend nicht die neue Generation erreicht ist, dass wir dann tatsächlich auch einen Rechtsanspruch in den Koalitionsvertrag reingeschrieben haben, dass es eben ein Grundrecht ist, genauso wie Wasser, für die Bevölkerung und das finde ich eben zielführender als irgendeine Zahl festzuschreiben.“

Bär selbst geht es aber in Funktion nicht nur um den Ausbau mit schnellem Internet, sondern vor allem um die Digitalisierung von Dienstleistungen. Hier habe man sich einiges vorgenommen, so die Staatsministerin.

Dorothee Bär - Staatsministerin für Digitalisierung
„Wir haben jetzt unsere Dienstleistungsanwendungen, die stattfinden können, unser sogenanntes Bürgerportal, das am 20. September live gegangen ist, jetzt mit einer Beta-Version, was jetzt in den nächsten Wochen weiterentwickelt wird und wo wir als Bund mit den ersten vier Bundesländern und mit den ersten fünf Verwaltungsdienstleistungen heuer noch starten und das Ganze dann weiterentwickeln und bis Ende 2022 sollen alle 575 Verwaltungsdienstleistungen in Deutschland von Bund, von den Ländern und von den Kommunen auch abgeschlossen sein.“

Und auch dann werden kommunale Partner wie die süc//dacor mit ihrer Infrastruktur, Dienstleistungen vor Ort und Bürgernähe eine wichtige Rolle spielen.

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