Reine Nervensache
Geduldsspiel am Bahnübergang Lauterer Straße
Die Bahn kommt. So ging die Deutsche Bahn vor einigen Jahren auf Kundenfang. Wenn sie aber tatsächlich kommt, dann heißt das für viele Coburger Autofahrer: Warten. Besonders der Bahnübergang an der Lauterer Straße wird dabei für viele Verkehrsteilnehmer zum Prüfstein ihrer Geduld.
Veröffentlicht am 05.07.2012

Kommentare
Das ich täglich mehrfach mit dem Auto diese Bahnübergänge queren muß, versuche ich sie stets zu umfahren. Allerdings, wenn man wie im Bericht erwähnt NUR 7 Minuten Wartezeit hat, hat man wohl noch Glück. Die erwähnten zukünftigen 12 Minuten stand ich da auch schon. Vor mir ging es zu und 12 Minuten warten und dann das DING - es kam kein Zug und die Schranke ging wieder auf.
Bedauerlicher weise gibt die Bahn hierzu ja nie Stellung ab. Denn Störungen sind wohl hier auch nicht so selten.
Was mich aber im Besondern mal interessieren würde. Der Bahnübergang, ein paar 100 Meter weiter vorne in Dörfles ist ja wohl dieselbe Strecke. Der geht zu, maximal eine bis 2 Minute Wartezeit, dann Zug, dann wieder auf.
Mein Tipp liebe Coburger, probiert das mal aus. Doch vor allem würde mich mal die Erklärung der Bahn für das Phänomen interessieren. So unterschiedliche Zeiten auf ein und derselben Strecke nur ein paar 100 Meter auseinander.
Denke mal DIE BAHN wird auch hierzu nicht Stellung nehmen, schade eigentlich...
Mich würde auch mal interessieren warum die Bahnübergänge überhaupt so lang geschlossen werden. Die Durchfahrt des Zuges dauert ja dann keine 30 Sekunden - braucht man da wirklich einen 10-minütigen Sicherheitspuffer?
@Markus Die Schranke schließt halt nach Fahrplan und der Zug kommt zur inzwischen fast üblichen Verspätung.
Die Übergänge in Dörfles sind soviel ich weiß automatisiert und die in Coburg manuell gesteuert darum müssen die so bald schließen.
mal ein paar Worte zur Technik am Beispiel Bahnübergang Creidlitz / Aldi:
die Schranke schliesst, sobald ein Zug in Coburg am Coburger Bahnhof abgefahren ist. Der Zug fährt nun über den Bahnübergang und hält am Creidlitzer Bahnhof. Nachdem Fahrgäste Aus-und eingestiegen sind, fährt der Zug weiter. Hinter der Fa. Wein Müller liegt die elektonische Schleife, die nun den Bahnschrankenwärter anzeigt: Schranke öffnen. Erst jetzt wird die Schranke geöffnet, nach dem der Zug schon 4-5 Minuten vorbeigefahren ist. Übringes: In Creidlitz wird die Bahnschranke noch von Hand gekurbelt!