Das Weihnachtsmärchen 2018

"Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" feierte Premiere

Mon, 26. Nov. 2018 · Theater TV

Eine Stiefschwester und ihre Mutter machen Aschenbrödel das Leben zur Hölle und als dann noch bekannt wird, dass der Prinz seine zukünftige Braut sucht, stellen Stiefmutter – und Schwester alles auf den Kopf. Das Schauspiel und diesjährige Weihnachtsmärchen „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ feierte Premiere.

Wem passt der Schuh? Am Ende ist das die entscheidende Frage in dem Schauspiel „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“. Am Samstag feierte es Premiere im Großen Haus. Aschenbrödel hat nicht viel zu lachen, seitdem ihr Vater gestorben ist. Denn jetzt muss sie mit ihrer Stiefschwester Dorchen und ihrer Stiefmutter alleine auskommen. Zwei Tauben, ihr Pferd Nikolaus und der Kutscher Vinček (gesprochen Vintschek) sind ihre einzigen Freunde.

Maren Kraus - spielt Aschenbrödel
„Das Aschenbrödel hat einen sehr positiven Charakter, sie ist immer sehr optimistisch und obwohl sie ein schweres Leben hat und obwohl sie Außenseiterin ist, versucht sie immer das Beste herauszuholen, sie ist sehr empathisch, versucht, obwohl ihre Stiefschwester gemein zu ihr ist, trotzdem da immer eine gemeinsame Ebene aufzubauen und holt irgendwie immer das Beste aus dem was sie hat.“

Von ihrem Vater wurde sie sehr emanzipiert erzogen. Aschenbrödel durfte reiten, jagen und kämpfen. Genau das sind auch die Vorlieben des Prinzen. Dieser soll verheiratet werden. Die Gutsherrin und Dorchen lassen sich das nicht zweimal sagen. Sie tun alles, um dem Prinzen zu gefallen. Dabei ahnen sie nicht, dass seine zukünftige Braut eigentlich jemand ganz anderes sein wird. Bis dahin ist es aber ein langer Weg. Und dann gibt es da ja noch die drei Zaubernüsse.Das Schauspiel „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ ist auch das diesjährige Weihnachtsmärchen, weil es einfach ein Klassiker ist, aber auch die Botschaft des Stücks spielt eine große Rolle.

Maren Kraus - spielt Aschenbrödel
„Das andere ist aber natürlich, dass ich einfach finde, dass es sich immer lohnt, Kindern Märchen zu erzählen. Nicht in dem Sinne, dass man ihnen Märchen erzählt, also dass man ihnen Sachen erzählt, die nicht wahr werden, sondern in dem Sinne, dass man ihnen sagt, wenn du an das glaubst, was du willst und das auch aussprichst und nicht nur davon träumst, dann kannst du es vielleicht auch schaffen, also dass man ihnen Utopien beschreibt und ihnen Hoffnung gibt damit.“

Die Geschichte um Aschenbrödel und den Prinzen kann man noch bis Januar 2019 im Großen Haus sehen. Unter anderem am 26. Dezember.

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